Mit 2:2 Punkten und 27:18 Toren erzielten die Heidelbergerinnen ein positives Wochenendergebnis, welchen so in der Hinrunde noch nicht gelang.
Die Erwartung von Trainer Kai van der Bosch hat sich gegen die SG Neukölln erfüllt. Es war ein gutes Spiel der Nikar-Nixen.
Nachdem die Berlinerinnen schnell mit 0:2 in Führung gehen konnten, glichen Anne Reuter per 5-Meter und Sina van der Bosch nach einer gut herausgespielten Freistellung zum 2:2 aus. Der Rest des Viertels gehörte dann den Damen von der Spree, die mit 2:5 davon zogen.
Im zweiten Spielabschnitt konnte Neukölln durch gute Abwehrleistungen und den entsprechenden Gegenzügen auf 2:7 erhöhen. Dass ein intelligentes Überzahlspiel den gewünschten Erfolg bringt und die Ansagen des Trainers in der letzten Woche Wirkung zeigten, bewiesen die Heidelbergerinnen in der Folge. So konnte man nach zwei weiteren Toren von Sina van der Bosch auf 4:7 verkürzen. Das Viertel endete dann mit 4:8. Die sehr gut haltende Torfrau Sarah Charisis tauschte ihren Platz mit Nadine Leja, die mit ihren Leistungen in der zweiten Spielhälfte genauso glänzen konnte.
Wiederum war es Sina van der Bosch, die zu Beginn des dritten Viertels eine der Überzahlvarianten zum 5:8 abschloss. Bei den Zuschauern keimte Hoffnung auf mehr auf, was ein einer geschlossenen Mannschaftsleistung und zwei weiteren Toren von Sina van der Bosch zum Endstand des Spielabschnitts von 7:10 lag.
Im letzten Spielabschnitt konnte nur noch Laura Brager per 5-Meter einen weiteren Zähler auf das Konto der Heidelbergerinnen buchen. Die Berlinerinnen nahmen hier wieder das Heft in die Hand und zwangen die Heidelbergerinnen immer wieder zu Fehlern, die sie selbst zum Torerfolg nutzten. So endete das Spiel mit 8:13 für die SG Neukölln.
In diesem Spiel zeigten die Nikar-Nixen, welches Potential in dieser noch sehr jungen Mannschaft steckt.
Viertelverlauf: 2:5, 2:3, 3:2, 1:3
Aufstellung und Tore: Sarah Charisis, Nadine Leja, Alexandra Uber, Siri Strittmater, Anne Reuter (1), Mara Ruhnau, Sina van der Bosch (6), Alicia Schirmer, Laura Brager (1) (Kapitän), Christine Neubrecht, Dori Szekely, Luise Zimmermann, Nadja Kreis, Christina Kreutz
Beim 19:6 Sieg gegen den SC Chemnitz konnten de Nikar-Nixen in den ersten beiden Vierteln und beim Ergebnis überzeugen. Insgesamt war das Spiel, vor allem in der zweiten Hälfte, sehr zerfahren. Zu viele Möglichkeiten wurden zu einfach vergeben, die letzte Konzentration fehlte und die Linie ging verloren. Teilweise aber auch der Tatsache geschuldet, dass Trainer Kai von der Bosch allen Spielerinnen Spielpraxis gönnte.
Viertelverlauf: 4:0, 6:2, 4:2, 5:2
Aufstellung und Tore: Nadine Leja, Sabine Weinmann, Siri Strittmater, Anne Reuter (3), Mara Ruhnau, Sina van der Bosch (3), Alicia Schirmer (1), Laura Brager (2) (Kapitän), Christine Neubrecht (1), Dori Szekely, Luise Zimmermann (4), Nadja Kreis (1), Christina Kreutz (4)






