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Nikar Nixen mit Fehlstart

Die Nikar Nixen erwischten am Samstag einen schlechten Start in das Turnier im Kampf um die Play Offs. Erster Gegner war der SC Chemnitz, der sich nach einjähriger Pause zurück meldete in der 1. Damenliga.

Die deutlich schwimmstärkeren Chemnitzerinnen bauten ihre Führung kontinuierlich aus, wobei der durch Corona Beschränkungen bedingte Trainingsrückstand der Mannschaft von Kai van der Bosch deutlich anzumerken war. Unter anderem Fehlpässe und Gegenkonter ließen das Endergebnis höher ausfallen als nötig. Erfreulich jedoch aus Nikar Sicht war das Tor der erst 15jähringen Jugendspielerin Maelle Herger in ihrem Bundesliga Debüt.

Der Sonntagmorgen begann früh, da zusätzlich zum gültigen PCR Test der tägliche Schnelltest um 7:00 Uhr stattfand, somit 2 Stunden vor Spielbeginn. Der Start gegen den ETV Hamburg gelang deutlich besser. Trotz eines schnellen 0:3 Rückstands im ersten Viertel, ließen sich die Nikar Nixen nicht beirren und konnten zum 3:3 ausgleichen. Das 2. Viertel ging mit 6:0 klar an Heidelberg. Die Nixen nutzten ihre Überzahl Chancen und verbesserten insgesamt das Team Spiel. Der konditionelle Einbruch folgte im 3. Viertel, während die Nixen nur einen Treffer landeten konnten die ETV Damen nach und nach aufholen. Im torarmen letzten Viertel fiel der Ausgleich für Hamburg erst in der letzten Spielminute. Das noch folgende Überzahl Spiel gegen Hamburg konnten die Nikar Nixen hingegen nicht mehr zum Sieg nutzen. Mit dem Endstand von 11:11 war Kai van der Bosch letztlich nicht völlig unzufrieden nach den Ergebnissen von Samstag.

Im letzten Spiel des Tages ging es dann gegen den favorisierten Blau-Weiß Bochum ins Wasser. 2 Viertel lang konnten die Nixen noch gut mithalten, nach dem Verlust von insgesamt 3 Stammspielerinnen durch persönliche Fehler, konnten die Bochumerinnen jedoch uneinholbar davonziehen zum Endstand von 5:15.

Beste Torschützin des Nikar war Fabie Heerdt mit insgesamt 11 Treffern. Und trotz des nicht ganz so glücklichen Abschneidens in der Endabrechnung bleibt als Fazit, das alle im Team ihr bestes gegeben haben. Sowohl die Jugendspielerinnen die ihr erstes Bundesliga-Spiel bestritten haben, die Spielerinnen aus dem erweiterten Einzugsgebiet die keinerlei Trainingsmöglichkeiten hatten seit des letzten Lockdowns, sowie die "alten Hasen" die der Mannschaft die nötige Stabilität gegeben haben. Diese junge Mannschaft befindet sich im Neu-Aufbau und blickt positiv in die Zukunft!

Bereits am nächsten Wochenende geht es weiter mit dem 2. Turnier in Hamburg, wo sich entscheidet welcher Verein der Gruppe B in die Play Offs einzieht.

Mannschaft: Leonie Prinz (TW), Svenja Bordewick (3/-/-), Meike Weber
(-/1/2), Frenie Eshuis, Nele Klevenz, Maelle Herger (1/-/-), Christina
Löw (-/-/1), Luca Carolin Jestädt (-/1/-), Anna Büttner, Fabie Heerdt
(3/7/1), Franziska Csulits, Annalena Gagsch (2/2/1), Sophie Reither
Trainer: Dr. Kai van der Bosch
Betreuerin: Sina van der Bosch


Ergebnisse:
SV Nikar Heidelberg - SC Chemnitz 9:22
(2:4; 2:6; 2:5; 3:7)

SV Nikar Heidelberg - ETV Hamburg 11:11
(3:3; 6:0; 1:6; 12:2)

SV Nikar Heidelberg - SV BW Bochum 5:15
(2:5; 2:2; 0:2; 1:6)


Stand nach dem 1. Turnier:
1. SV BW Bochum 4:2 Punkte
2. SC Chemnitz  4:2 Punkte
3. ETV Hamburg  4:2 Punkte
4. SV Nikar Heidelberg 1:5 Punkte
 

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